Bürgerliste Hüttlingen 2014
Home
Unsere Anliegen
Dafür stehen wir
Informationen
Aktuelles
Veranstaltungen
Die Gemeinderäte
Archiv
Impressum

 


23.10.2013

 

Einwendungen und Bemerkungen der 

Fraktion der BÜRGERLISTE 

im Gemeinderat

der Gemeinde Hüttlingen 

zum vorliegenden 2. bestätigen Entwurf des NEP 2013

(Hüttlingen, den 20.10.2013)

 

   Einwände gegen den Netzentwicklungsplan 2013

                           2. Bestätigungsentwurf

 

- zur geplanten EnLAG-Maßnahme Nr. 24: Neubau 380-KV Leitung Bünzwangen-Goldshöfe

- Maßnahmen-Nr. C06 (6a): Korridor C Kreis Segeberg-Goldshöfe (HGÜ)

 

Information:

Für die Weiterentwicklung des deutschen Stromnetzes erarbeiten die Netzbetreiber zusammen mit der Bundesnetzagentur jährlich einen Netzentwicklungsplan. In einem mehrstufigen Verfahren erhalten verschiedene Institutionen  sowie auch einzelne Bürger die Möglichkeit, Einwände vorzubringen. Dies hat nichts mit den Raumwiderständen zu tun, zu deren Einreichung die TransnetBW aufruft. Die Einwände zum Netzentwicklungsplan werden, falls der Einwendende einverstanden ist, veröffentlicht.

Die Einwände werden zusammengefasst, von der Bundesnetzagentur kommentiert und möglicherweise in eine Endfassung eingearbeitet.

Im Zusammenhang mit unserem Protest in Hüttlingen gegen die geplante 380kV-Trasse von Hüttlingen nach Bünzwangen, gegen die große Blindleistungskompensationsanlage, gegen die von den Netzbetreibern geplanten HGÜ-Leitungen mit dem Sammel- und Verteilerpunkt Hüttlingen/Goldshöfe sind deshalb alle dazu aufgerufen, ihre Einwände gegen überzogenen Stromleitungsausbau vorzubringen.

Behörden, deren Aufgabenbereich berührt wird, können ihre Stellungnahme bis zum 25. Oktober 2013 einreichen. Die interessierte Öffentlichkeit kann sich bis 8. November 2013 äußern.

Adresse:

Bundesnetzagentur
Stichwort: Netzentwicklungsplan/Umweltbericht
Postfach 80 01
53105 Bonn

oder per E-Mail an:         nep-ub-2013@bnetza.de

Einleitung:

Im Netzentwicklungsplan 2013 wurde die HGÜ-Leitung (Gleichstrom-Autobahn) aus dem Norden nach Hüttlingen/Goldshöfe Nr. C06 erneut nicht genehmigt. Deshalb wird die geplante Stromtrasse Hüttlingen/Goldshöfe – Bünzwangen erst recht nicht gebraucht (sie war noch nie notwendig). Die TransnetBW nimmt dies neuerdings zum Anlass, die Notwendigkeit bei Wegfall dieser Leitung C06 zu prüfen. Unser gemeinsames Gutachten von Prof. Stigler (TU Graz) soll nachweisen, dass diese 380kV-Trasse in jedem Fall nicht notwendig ist.

Dabei wurde diese Leitung bereits durch die Bundesnetzagentur im 2.ten Entwurf geprüft. Nach den derzeitigen Kriterien hätte sie vor vier Jahren erst gar nicht ins EnLAG-Gesetz hochgestuft werden dürfen. Eine Prüfung auf den Bedarf hin, hat damals im Jahre 2009 überhaupt nicht stattgefunden.

Quelle: Erst im 2.ten Entwurf des NEP 13 wurde die Leitung Hüttlingen – Bünzwangen auf ihre Auslastung eingeschätzt: Auf Seite 370/372 bei Auslastung des Startnetzes, und zwar bei der Abb. 190 erfahren wir: Laut Berechnungen der Bundesnetzagentur beträgt die Auslastung der Bünzwangen – Hüttlingen Leitung etwa 5 bis 10%, unter der Voraussetzung, dass die HGÜ vom Kreis Segeberg nach Hüttlingen nicht kommt.

Fazit: Die 380 KV-Leitung Hüttlingen – Bünzwangen hat fast keinen Strom. Wir fordern die Netzbetreiber, die Bundesnetzagentur und die Politik auf, dieser Leitung den Gesetzescharakter zu entziehen.

Begriff:  "Startnetz" = Vorhandenes Netz plus die geplanten 24 Vorhaben des EnLAG.

Die TransnetBW wird weiter ein Interesse an der Leitung haben, denn sie erhält für den Bau eine jährliche Eigenkapitalrendite von 9,29%, unabhängig davon, ob dort Strom fließt!

 

Die Bürgerliste als Mehrheitsgruppe im Gemeinderat Hüttlingen erhebt die folgenden 12 grundlegenden Einwendungen:

Konkrete Einwände gegen den Netzentwicklungsplan 2013, 2. bestätigter Entwurf ("NEP 2013") an die Bundesnetzagentur

1)Die Netzentwicklungspläne und der NEP 2013 beruhen auf mehreren  falschen Grundlagen: Eine davon wäre, dass die EnLAG-Vorhaben im sogenannten Startnetz  vorausgesetzt werden.. Für diese Vorhaben schreibt der Gesetzgeber im §3 EnLAG alle 3 Jahre eine Bedarfsprüfung vor. Auch diese Bedarfsprüfung für das Starternetz ist nie erfolgt! Insbesondere wurde nicht nur 2009 bei der Einstufung ins Starternezt, sondern auch drei Jahre später, also 2012 nicht gerechnet, ob das EnLAG-Vorhaben Nr. 24 (Hüttlingen/Goldhöfe – Bünzwangen) für die Versorgungssicherheit welchen Raumes auch immer, notwendig ist. Bisher reichte die Versorgung über die 110kV-Leitung in den Stuttgarter Raum aus und der Strombedarf und damit auch der Leitungsbedarf Deutschlands sinkt. Bei den bereits durchgeführten Trassendiskussionen konnte der Netzbetreiber Transnet nie eine sinnvolle Begründung für diese Maßnahme geben, am Ende hat man sich immer auf die Gesetzesmäßigkeit dieser ungeprüften Leitung berufen. Berechnungen der Notwendigkeit oder Alternativplanungen sind von Transnet niemals vorgelegt worden.

2)Die 380 KV-Leitung Hüttlingen – Bünzwangen ist unnötig. Die Leitung hat fast keinen Strom. Das steht auch so im bestätigten 2.ten Entwurf des NEP 13 auf Seite 370/372 bei Auslastung des Startnetzes, und zwar bei der Abb. 190 erfahren wir:  Laut Berechnungen der Bundesnetzagentur beträgt die Auslastung der Bünzwangen – Hüttlingen Leitung etwa 5 bis 10%, unter der Voraussetzung, dass die HGÜ vom Kreis Segeberg nach Hüttlingen nicht kommt. Nach den heute gültigen Prüfkriterien hätte diese Leitung niemals Gesetzescharakter erlangt.

Das EnLAG-Vorhaben Nr.24 im sogenannten Startnetz ist also zu streichen und die Leitungen des Startnetzes auf ihren Bedarf hin zu prüfen.

3)Der Gesetzgeber schreibt das NOVA-Prinzip (Netzoptimierung vor Ausbau) vor. Bevor in der Masche Kupferzell-Großgartach-Endersbach-Dellmensingen-Niederstozingen-Hüttlingen/Goldshöfe eine neue Trasse gebaut wird, müssten dort Netzverstärkungen (z.B. Freileitungs-Monitoring) bzw. Lastmanagement angewendet werden. Auch diese vorgeschriebenen notwendigen Maßnahmen wurden von Trans-net niemals durchgeführt. Auch aus diesem Grund ist das EnLAG-Vorhaben Nr.24 zu streichen.

4)Die Energiewende macht Veränderungen im Nieder und Mittelspannungs-Stromnetz notwendig. Der Alternativstrom der Zukunft wird dezentral erzeugt und muss auch dezentral verbraucht werden. Dafür ist eine Infrastruktur aufzubauen. Diese Betrachtungen finden im Netzentwicklungsplan keinen Niederschlag. Wenn künftig z.B. Atomkraftwerke im Mittleren Neckarraum abgeschaltet werden und die notwendige Eigenversorgung des Raumes durch eigene alternative Erzeugung  nicht sichergestellt werden kann, und dafür vermehrt Strom vom Norden im Mittleren Neckarraum benötigt wird, muss das Prinzip lautenBisherige Kraftwerkstandorte (Grundremmingen, Phillipsburg, Neckarwestheim usw.) anfahren und vorhandene Verteilernetze nutzen. Wir halten weitere Höchstspannungsleitungen nach  Hüttlingen/Goldhöfe für falsch, weil sie einen Umweg darstellen und einen unnötigen weiteren Netzausbau zur Folge haben

5)Der zweite  große Fehler des Netzentwicklungsplanes geht von völlig überzogenen Windstromeinspeisekapazitäten aus. Bekannterweise kommt der Bau der Windkraftwerke schleppend voran. Im Szenario B, welches dem NEP 2013 zugrunde liegt, wird für 2023 mit der Windstromleistung offshore 14,1GW gerechnet. Nach einer Studie des Netzbetreibers Tennet sind es 3,7GW bis maximal 5,9GW. Der Netzausbau wird nicht im notwendigen Maß reduziert. Er wird fälschlicherweise mit dreifach erhöhten Einspeisewerten gerechnet und darauf basierend ein Netzentwicklungsplan erstellt. Dabei handelt es sich wohl mehr um eine Wunschliste der Netzbetreiber, die bekanntermaßen aus den Netzgebühren auch eines unnötigen Leitungsbaues profitieren.

6)Die Schwankungen der Wind- und Sonnenenergie können Grundlastkraftwerke kaum ausgleichen. Vor allem im Süden werden flexible Kraftwerke (Gaskraftwerke, Blockheizkraftwerke) gebraucht, um diese Schwankungen auszugleichen. Das wird nicht gemacht, sondern Gaskraftwerke sollen sogar stillgelegt werden, weil sie angeblich im Vergleich zu Kohlekraftwerken nicht wirtschaftlich seien. Diese Ansicht kommt teilweise daher, dass in die Kalkulation der teure Leitungsbau für den Stromtransport von den Kohlekraftwerken im Norden in den Süden nicht in den Preis für Kohlestrom eingeht. Wir schlagen vor, dass im NEP 2013 dem Gesetzgeber eine realistischere Strompreisgestaltung empfohlen wird. 

7)Man kann den Leitungsausbau wesentlich reduzieren, wenn man bei seltenen extremen Leistungsspitzen von Wind- und Sonnenstromerzeugung z.B. einzelne Windkraftwerke abschaltet. Zur Zeit besagt das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), dass das Netz auch für die 100%ige Einspeisung seltener, extremer Leistungsspitzen gebaut werden muss. Dies ist unwirtschaftlich und verursacht einen unnötigen Leitungsbau! Wir schlagen vor, dass die Bundesnetzagentur im NEP 2013 Empfehlungen an den Gesetzgeber abgibt, damit seltene Leistungsspitzen gekappt werden.

8)Der 3.te große Fehler des NEP 13 besteht darin, dass er den für die alternative Versorgung notwendigen Speicherbau nicht berücksichtigt. Die grundsätzlich andere Stromerzeugung in der Fläche und der Verbrauch in der Fläche hat in die Überlegungen des NEP noch keinen Eingang gefunden. Grundsätzlich gehen die Netzbetreiber vom Verständnis einer Stromversorgung Deutschlands zu Zeiten der Atomkraftwerke aus, das bedeutet: Erzeugung von Großmengen zentral an einem Ort und Verteilung des Stromes in die Fläche. Dafür wurde in den letzten 30 Jahren ein umfangreiches Fernleitungsnetz erstellt, das uns immer versorgt hat, da es ausreichend dimensioniert ist. In den letzten beiden Jahrzehnten ist der Strombedarf Deutschlands durch private und gesetzliche Energiesparmaßnahmen, sowie durch Eigenversorgung gesunken. Dieser Trend wird anhalten. Bereits 2013 gab es im Juli Tage mit einem Leistungsbedarf von nur 40 GW für Deutschland. Dieses bisherige gute Hochspannungsnetz steht auch weiterhin für die dezentrale, in der Fläche erzeugte alternative Energie uneingeschränkt zur Verfügung.

9)Die Netzentwicklungspläne sind den Erfordernissen der alternativen Energien anzupassen. Die alternative Energie braucht eine Speicherung vor Ort. Grundsätzlich sind vier Möglichkeiten der Speicherung in die NEP einzuberechnen

 - Kurzzeitenergiespeicher für die Glättung der Stromspitzen, bzw.                              

- kurzfristiges Abschalten der Anlagen.

- mittelfristige Speicher, für einige Stunden oder Tage

 - Langzeitspeicher, Power to Gas, Überschussstrom zu Wasserstoff mittels der Elektrolyse.  Eine weitere Aufbereitung von Wasserstoff zu Erdgas ist nicht notwendig, da diese Variante  den Wirkungsgrad herabsetzt. Dieser durch Elektrolyse erzeugte Wasserstoff ist dem Erdgasnetz beizumischen, was problemlos möglich wäre. Auch alle technischen Anwendungen Deutschlands würden problemlos den Energieträger Erdgas mit einer Wasserstoffbeimischung (laut Siemens bis zu 40%)  ertragen. 

Die von der Bürgerliste der Gemeinde Hüttlingen  vorgeschlagenen vier grundsätzlichen Speichermöglichkeiten des fluktuierenden alternativen Überschussstromes sind Stand der Technik. Anlagen sind in Deutschland alle in Planung, bzw. sie werden im Jahre 2013 bereits erfolgreich eingesetzt. (Siehe Eon Windgas). Dem dadurch möglichen Verbrauch des alternativen Stromes vor Ort wird im Netzentwicklungsplan keine Rechnung getragen. Die Netzplaner  tun so, als müsste alles in neuen Leitungen abgeführt werden.

10)  Die Netzentwicklungspläne planen grundsätzlich in die falsche Richtung, sie gehen von den Bedürfnissen  eines neuen zusätzlichen Fernleitungsnetzes für den fluktuierenden Überschuss aus.  Doch die Leitungen können keinen Strom speichern, der fluktuierende Überschuss lässt für einige Stunden am Tage den Strompreis zusammenbrechen, da er in Deutschland keine Verwendung findet. Folge: der Überschuss wird in den geplanten neuen Höchstspannungsleitungen ins Ausland verschenkt oder in den Leitungen und Umspannwerken vernichtet, da die Leitungstemperaturen steigen oder ein starker Elektrosmog entsteht, in welchem der teuer erzeugte Strom in die Umwelt durch Ionisation der Luft und durch elektromagnetische Abstrahlung vernichtet wird, was nicht gerade der Gesundheit der Anlieger dient.

Folge: Eine starke zusätzliche Strompreisverteuerung über die EEG- Umlage hinaus. 

a) wegen des Verschenkens/Vernichten  des Überschussstromes 

b) wegen den für die Netzbetreiber gewinnbringenden Netzgebühren.

11) Die Netzbetreiber erhalten für jede Stromtrasse, die sie neu bauen, eine gesetzlich    garantierte Eigenkapitalrendite von 9,29%. Diese bezahlen wir Bürger über das Netzentgelt. Der Netzbetreiber hat eine sichere Rendite auch dann, wenn die Leitung nicht ausgelastet ist. Weil er diese Rendite nicht für Netzoptimierungsmaßnahmen erhält, wird er den Neubau der Netzoptimierung vorziehen. So wird der Stromleitungsbau ohne Netzoptimierung zum Geschäftsmodell. Im Fall des EnLAG-Vorhabens Nr.24 wurde nie ein Nachweis vorgelegt, dass sie für die Versorgungssicherheit notwendig ist, führt aber zu einer sicheren Rendite. Wir schlagen vor, dass die Bundesnetzagentur im NEP 2013 dem Gesetzgeber Vorschläge für eine Neuregelung der Finanzierung macht, die vorrangig die Netzoptimierungfördert.                                                                                                                  

12)  Die Energiewende mit dem Umstieg der Stromerzeugung von einem zentralen Punkt aus in die Fläche erfordert einen Netzumbau im Nieder- und Mittelspannungsbereich, und zwar in der Fläche Deutschlands. Diese Leitungen verlaufen größtenteils erdgebunden und sind somit nicht sichtbar. Ein grundsätzlich neues Fernleitungsnetz zum Abtransport der alternativen Stromes ist überhaupt nicht notwendig, eventuell sind örtliche Ergänzungen oder Leitungsverstärkungen mit neuen Leiterseilen durchzuführen, die bis zu eine vierfach erhöhte Strommenge transportieren können.

Diese grundlegenden Fehler der bisherigen Netzentwicklungspläne müssen zukünftig vermieden und unsere Vorschläge Berücksichtigung finden.

Für die Bürgerliste im Gemeinderat der Gemeinde Hüttlingen stehen die 10 Gemeindräte: Heidi Borbély, Generos Jörg, Markus Raab, Werner Gerstenmaier, Sabine Rathgeb,

Uwe Kling, Josef Kowatsch, Herbert Wanner, Eduard Rup und Viktor Rettenmaier.

 

07.07.2013

Liebe Hüttlinger:
Wie ihr wißt soll unser Ort in 20 Jahren ganz von Elektrosmog eingemauert sein.

Wir sind von Transnet als ein großer zentraler Sammler/Verteiler für Strom ausgewählt worden.

Mit alternativer Energie hat das wenig zu tun. Es geht ums Geld für die Durchleitungsgebühren.

Natürlich wehren wir den Anfängen.
Was bereits eine Leitung bewirken kann wird in folgender sechsminütiger Dokumentation gezeigt:

Gesundheitsgefahr durch Freileitungen, hier klicken:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?key=standard_document_42477280&jmpage=1&type=v&rubrik=75477&jm=1&mediakey=fs/alleswissen/20120801_alleswissen_ueberlandleitungen

 

10.04.2013

Einladung zur Veranstaltung der Bürgerliste

Älter werden“ .... ein Thema, das uns alle angeht!

  • Im kommenden Jahrzehnt wird jeder dritte Baden-Württemberger 
    über 60 Jahre alt sein. Das stellt Gemeinden und Städte vor große Herausforderungen 
  • Wir leben länger
    Gegenüber der Generation unserer Großeltern hat sich unsere Lebenszeit bereits 
    um mehr als ein Drittel erhöht.

Dabei stellen sich folgende Fragen:

·         Was gehört alles dazu, damit die Herausforderung gelingt? 
·         Wie wollen wir zukünftig leben und wohnen? 
          z.B. Älter werden in den eigenen vier Wänden!

Die Bürgerliste möchte mit den Bürgern in Dialog treten. 
Das gemeinsame Ziel ist die „Schaffung von Lebensräumen für Jung und Alt“:
Zu unserem Vortrag „Gemeinsam statt einsam“ 

am 25.04.2013
            um 19.00 Uhr
            in der Begegnungsstätte Hüttlingen

laden wir Sie recht herzlich ein.

Referentin:   Frau Gabi Ernst

Frau Ernst berichtet über Projekte des „Elisabethenvereins Böbingen“ 
und wird uns dabei Wege der Realisierung aufzeigen.
Wir freuen uns auf Sie.

Ihre Bürgerliste

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Liebe Freundinnen und Freunde der Bürgerliste,

Die Bürgerliste hat in den vergangenen Jahren viel erreicht und viele Entscheidungen für die Zukunft Hüttlingens getroffen. Mit viel Freude, Sachverstand, Elan und Weitblick wollen wir auch im Jahr 2013 unsere Arbeit für die Bürger Hüttlingens fortsetzen.

In einer Zeit, in der sich alles immer schneller verändert und aufgrund des demografischen Wandels haben wir eine besondere Verantwortung für unsere Gemeinde. Wir werden uns mit allen Kräften weiterhin dafür einsetzen, dass Hüttlingen auch in Zukunft eine Gemeinde bleibt, in der es sich zu arbeiten und zu leben lohnt.

Wir laden Sie, unsere Ehemaligen, unsere Freunde und Gönner mit Partnern, sowie alle interessierten Bürgerinnen und Bürger recht herzlich zu unserer Informationsveranstaltung ein:

am Freitag, 15.03.2013
um 19.00 Uhr

im Gasthaus Lamm, Hüttlingen

 

Hier ein Auszug der aktuellen Themen:

Gestaltung Ortsmitte

Schule und Kindergarten

Angebote für Kinder und Jugendliche
Möglichkeiten für Senioren

Energiepolitik

Bau- und Gewerbegebiete

Verkehrssituation

Wir informieren Sie zum aktuellen Sachstand in unserer Gemeinde und sind an Ihrer Meinung interessiert.

Wir freuen uns auf die Diskussionen und anregende Gespräche mit Ihnen.

 

Ihre/ Eure Bürgerliste

 

Heidi Borbély, Generos Jörg,  Josef Kowatsch, Viktor Rettenmaier, Sabine Rathgeb, Uwe Kling, Herbert Wanner, Markus Raab, Eduard Rup und Werner Gerstenmaier

 

24.09.2012

Einladung

zum

Ausflug / Infofahrt am Samstag 13.Okt.2012

                                                            Bürgerliste Hüttlingen

9.30 Uhr Abfahrt Rathaus Hüttlingen

10.00 Uhr Besichtigung Kunsthalle / Johanniskirche Schwäbisch Hall

12.30 Uhr Mittagessen Erzeugergemeinschaft Wolpertshausen

14.00 Uhr Besichtigung Gemeinde Kupferzell

(Heizungskonzept Kiga, Regenwasserkonzeption, Windkraft, Gemeinschaftsschule)

16.00 Uhr Kaffeepause Schlosshotel Ingelfingen

17.00 Uhr Wanderung durch den Weinberg Ingelfingen mit Weinprobe

19.00 Uhr Abendessen Schlosshotel Ingelfingen

22.00 Uhr Ankunft Hüttlingen

Preis pro Person 35.- €uro (Busfahrt , Besichtigung, Weinprobe)

Nähere Rückfragen über die Infofahrt mit gemütlichem Abschluss bei Eduard Rup, Josef Kowatsch und Heidi Borbely.

 

Schwäpo vom 04.08.2012 

 

30.07.2012

Naturerlebnis vor der Haustür

Auftakt im Ferienprogramm ist seit Anbeginn die Wanderung im ökologisch sanierten Kocher, veranstaltet von der Bürgerliste. Auch beim 10.Mal hat die Veranstaltung nichts von ihrer Atraktivität eingebüßt. Zahlreiche

Zuschauer liefen am Rande auf dem „Generos Jörg“ Weg mit und beobachteten die Szenerie von außen.

Zu Anfang gab es allerlei nützliche Informationen rund um den Kocher durch Naturschutzwart Josef Abele aus Wasseralfingen. Nicht nur die Kinder konnte er in Staunen versetzen mit den 2 echten Tieren, die er dabei hatte, einen Wasserkrebs und eine über 40 cm lange Blindschleiche, die sich an den Ufern tagsüber sonnt. Aber auch die anderen präparierten Tiere fanden das Interesse der über 40 Zuhörer.

Nach soviel Information über die Natur am Kocherufer stürzte man sich dann in die diesmal warmen Fluten des sauberen Wassers. Bei der Mündung des Mittelbaches, dem ersten Stopp im 24 Grad warmen Wasser gab es dann die ersten Infos vor Ort von Gemeinderat

Josef Kowatsch über die Tier- und Pflanzenwelt, über die Sanierung des Flusses selbst, wozu die plötzlichen Tiefen und die großen Steine unterwegs durchaus Elemente eines natürlichen Verlaufes sind. Die Wasserpest als schwimmende Pflanze reichert die Fluten mit Sauerstoff an, alles wichtige Organismen, die sich in einem gesunden Gewässer entwickeln. Unterwegs hielt man noch einige Male an, um auf Einzelaspekte näher einzugehen, die Ruhezonen für junge Fische, üppiger Uferbewuchs für die Enten mit ihren Jungen, die Steilwände für den Eisvogel, Brutstätten für die Wasseramsel unter den Brücken. Selbst der Zaunkönig und die Bergstelze haben dieses Jahr gebrütet. Die Köcherfliegenlarve als Leitorganismus zeigt, dass der Kocher in Hüttlingen die Gewässergütenote gut vorweisen kann. 

 

Dann der Höhepunkt am Schluss, die Wildwasserzone beginnend rund um das ehemalige Bullingerwehr, von den Kindern meist besser bewältigt wie von den Erwachsenen. Alles in allem ein fast zweistündiges Naturerlebnis direkt vor der Haustür, das bleibende Erinnerungen für ein starkes Stück Heimat in den Kindern hinterlassen wird. Der Kocher ist wieder zu einer Erlebniswelt in Hüttlingen geworden. Wer von den Kleinen den knappen Kilometer  durchgehalten hatte, bekam am Schluss neben dem Vesper noch allerlei kleine Andenken an diesen erlebnisreichen Tag. Den Auftakt zum Ferienprogramm in Hüttlingen war wieder die Erlebniswelt Kocher, durchgeführt von der Bürgerliste.Die Naturschutzwarte Josef Abele und Josef Kowatsch aus Hüttlingen führten die Veranstaltung bereits zum 10. Male durch.            

Bild/Text   Ko.

 

 

 

02.07.2012

Wir werden oft gefragt. Bringt die Nachtabschaltung der Belechtung überhaupt was?

Antwort: Ja, Sehr viel Einsparung, mehr als gedacht.

 

Insgesamt konnte die Gemeinde im letzten Jahr 2011 gigantische 94 000 Kilowattstunden Strom einsparen. Mit der eigenen Solaranlage auf dem Dach des Bauhofes wurden zusätzlich 22 000 KWh ins Netz eingespeist. Im Vergleichsjahr 2010 betrug der Gemeindeverbrauch noch 600 000 KWh. Damit haben wir insgesamt 116 000 KWh weniger Strom eingekauft.

 

13.04.2012

Jahreshauptversammlung mit Rundgang

Hüttlingen. Die Jahresversammlung 2011 der Bürgerliste im Gasthaus „Adler“ fand ein sehr großes Echo seitens der Bevölkerung. Interessierte Bürger stellten meist sofort Rückfragen bei den Vorträgen und gaben ihre Anregungen.

Bei einem Rundgang durch Hüttlingen und anschließendem Zusammensein haben unsere Gemeinderäte die positiven Veränderungen Revue passieren lassen, aber zugleich auch Neuentwicklungen aufgezeigt.

Weiterhin liege das Augenmerk darauf, kein Geld zu verschwenden, aber dennoch etwas zu bewegen und dauerhaft zu verankern, sagte unsere Fraktionsvorsitzende und Stellvertretende Bürgermeisterin Heidi Borbély. Der Besichtigungsrundgang führte dann über die Bachstrasse zum Mühlweg, zum ehemaligen Wehr Bullinger, auf dem „Generos Jörg“ Weg weiter bis zum neuen Industriekomplex SHW, danach in den Ort am Kocher entlang zurück bis zum Baugebiet Brühl, wo Uwe Kling den Baufortschritt erläuterte. Die Plätze in den Kocherauen seien stark nachgefragt. Erste Baugenehmigungen wurden bereits ausgesprochen. Mit dem Kreisel sei das Gebiet gut angebunden.

Hier liegen die Meilensteine der Orstentwicklung, die in den vergangenen beiden Jahren auf die Beine gestellt wurden. Die Gemeinde weiterhin zukunftsfähig machen, das sei das Ziel, wobei man die Menschen mit ihren Bedürfnissen und Anregungen nicht vergessen dürfe, meinte Borbély. Und noch eines sei zu bedenken: Je besser eine Infrastruktur ist, desto mehr Geld kostet sie, gab Herbert Wanner zu bedenken, denn die Anschaffungen müssten auch laufend unterhalten werden.

Das Vorzeigeobjekt Hüttlingens, die Kocherrenaturierung und Hochwasserschutz erläuterte Josef Kowatsch, der genauso einen Rückblick auf den von Ede Rup organisierten gelungenen Ausflug zur stromautarken Gemeinde Wilpoldsried gab, bei welchem die Gemeinderäte der Bürgerliste viele Anregungen für Hüttlingen mitgenommen haben. Einiges lasse sich 1 : 1 umsetzen. Im Bereich Natur und Umwelt sei man bei der Bürgerliste stark aufgestellt, es sei ein Anliegen aller.

Um die jüngsten und ältesten Gemeindebewohner kümmern sich Sabine Rathgeb und Viktor Rettenmaier. Mit dem Seniorenzentrum im Ortskern und den geplanten barrierefreien Wohnungen im Brühl werde Wohnraum für die ältere Bevölkerung geschaffen. Und beide meinten, das Schulangebot sei gut und habe auch einen guten Ruf. An der weiteren Entwicklung der Schullandschaft wolle man dranbleiben, obgleich man sich mehr Ruhe und Besonnenheit in der Schulpolitik wünsche. Im Kindergartenbereich sei man gut aufgestellt, die Kapazitäten müssten allerdings laufend überprüft werden.

Markus Raab erinnerte daran, dass in kurzer Zeit die Firma SHW SHS ihr schönes Gebäude in den Kocherwiesen hochgezogen habe und der neue GOA-Wertstoffhof im Bolzensteig gut angenommen werde. Die Erschließung des erweiterten Gewerbegebietes im Bolzensteig schreite voran, die Nachfrage sei groß. Hüttlingen sei attraktiv. Von einer guten Zusammenarbeit zwischen Vereinen und der Bürgerliste berichtete Eduard Rup, vor allem auch aus eigener Erfahrung. Problem würden auf dem kurzen Dienstweg besprochen und bereinigt. Generos Jörg berichtete von den baulichen Maßnahmen an der Limeshalle, des Gymnastikraumes, und des Bauhofsolardaches, der Einstieg der Gemeinde in die Alternative Stromerzeugung. Das auch in den Teilorten was läuft, davon berichtete Werner Gerstenmaier und Uwe Kling.

Viel positives sei Dank der Bürgerliste in den letzten drei Jahren dieser Legislaturperiode bereits umgesetzt worden: Von der Kneippanlage, dem Eislaufplatz, dem schnellen Internet, um mit dem neuen Baugebiet in den Kocherwiesen entlang der Bundesstrasse schaffe man auch in Niederalfingen neuen Wohnraum, meinte Gerstenmaier. Auch in Seitsberg dürfe wieder gebaut werden, meinte Kling, das Baugebiet Unterfeld II entspreche den Bedürfnissen. Man werde auf eine naturschonende Umsetzung achten.

Bei der Aussprache mit den Anwesenden wurden uns viele Anregungen gegeben, aber auch Wünsche geäußert, die vorerst nicht erfüllbar sind. Und wie üblich bei der Bürgerliste, klang der Abend in geselliger Runde mit Gesang aus. Schließlich sind wir heimatverbunden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

30.06.2011

Ausflug/Informationsfahrt der Bürgerliste am Samstag, den 3. September 2011

Unser diesjähriger Ausflug/Informationsfahrt geht ins Allgäu nach Wilpoldsried mit den Erlebnispunkten wie Almabtrieb, Wanderung in die Breitachklamm und  Führung in einer Käserei mit anschließendem Imbiss.

Hauptpunkt ist aber morgens die Information im Rathaus von Wilpoldsried über den  Stand der alternativen Stromversorgung dieser Gemeinde im Allgäu. Der Ort behauptet von sich, er sei in Energiefragen autark und bereits zu 100% auf die Alternativen umgestiegen. Wir wollen uns überzeugen und wertvolle Anregungen für unsere Gemeindearbeit, sowie zur Aussprache untereinander gewinnen.

Abfahrt ist am Samstag, 3. September morgens um 6.55 Uhr in Sulzdorf bzw. um 7 Uhr am Rathaus, Rückkehr gegen 20 Uhr. Kosten 30 Euro pro Person.  Rückfragen bei allen GR der Bürgerliste oder bei Ede Rup (Tel. 760926) und Josef Kowatsch (Tel.74875).

 

 

 

 

 

 

 

30.Juli 2010 Kocherwanderung 

Am Freitag, den 30 Juli 2010 führten wir wieder unsere Kocherwanderung durch. Leider hatte es das Wetter diesmal nicht so gut mit uns gemeint. Das Wasser war nur 19 Grad warm und die Strömung ziemlich stark, so dass wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, nur eine kleine Runde unter der Kocherbrücke zu drehen. Trotz der starken Strömung konnte der Leitorganismus, die Köcherfliegenlarve, gefunden werden. Die Steine waren aber meist blank, weil die kleinen Wassertiere mitgeschwemmt wurden. 

Vor der Veranstaltung gaben Naturschutzwart Josef Abele aus Wasseralfingen und Josef Kowatsch kurze Einführungen zur Tier-und Pflanzenwelt im und am Rande des Kochers. Nachdem wieder alle heil aus dem Wasser waren, war Generos Jörg wieder ganz in seinem Element. Für die Kleinen gab es einen Igel zum Andenken. 

 

 

 

 

                              

                                                                               

 

 

 

 

 

10.April 2010 

Anfang April 2010 war die Bürgerliste im Energieberatungszentrum in Böbingen zu Gast. Ziele und Aufgaben dieses vom Landkreis in Leben gerufene Zentrum sind Vorstellung von Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauches und die Förderung und Nutzung regenerativer Energien.

Bürger, Kommunen und Unternehmen erhalten so eine kostenlose und unabhängige energetische Erstberatung. Kurzum, in Böbingen kann man sich umfassend über die Möglichkeiten der Energieeinsparungen in allen Bereichen informieren, ohne dass der Lebensstandard oder die Lebensqualität dabei zurückgefahren werden muss.

Da wir von der Bürgerliste das Thema Umweltschutz ganz oben auf der lokalen Agenda haben, interessierte uns natürlich vor allem, was eine Gemeinde tun kann und wie sie im Ort eigentlich eine Vorbildfunktion haben sollte. Das ist nur möglich, wenn die einzelnen Gemeinderäte gut informiert und Antriebsmotor für das kommunale Geschehen sind. Herr Ehrmann vom Beratungszentrum, das allen offen steht, war ein sachkundiger und engagierter Führer.

 

 

 

 

6.3.2010 Rückblick 2009 - Aussichten 2010 Jahreshauptversammlung am 19.02.2010

 

 

 

Die Jahresversammlung der Bürgerliste im Gasthaus „Falken“ fand ein sehr großes Echo seitens der Bevölkerung. Interessierte Bürger stellten meist sofort Rückfragen bei den Vorträgen und gaben ihre Anregungen.    

(Ko). Für den meisten Zündstoff sorgten die Themen „Kreisel in der Ortsmitte“, wo man die Fußgänger noch besser integriert haben möchte, die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen im Gewerbegebiet bzw. im zukünftigen interkommunalen Industriegebiet Goldshöfe, Möglichkeiten einer verbesserten bzw. zusätzlichen Auffahrt auf die Westumgehung. Hier sahen alle einen zusätzlichen Auffahrtsbedarf in Fahrtrichtung Aalen. Zu den allermeisten Tätigkeiten der Bürgerliste und des Gemeinderates hatte man jedoch eine positive Einstellung und auch die Fortsetzung der ökologischen Sanierung des Kochers sei eine gute Sache. Die anwesenden Niederalfinger interessierte naturgemäß die Weiterentwicklung im Freibadbereich mit dem neuen Umkleidegebäude und der Natureisbahn, die nächstes Jahr fertig sein wird.

Fraktionsvorsitzende Heide Borbély und Herbert Wanner begannen den Abend mit einer Präsentation der Gemeindearbeit im letzten Jahr, wobei betont wurde, dass man nun angefangen habe, die vor der Wahl angekündigten Projekte in Angriff zu nehmen. Schwerpunkte der Bürgerlistenarbeit seien Familie und Jugend, Entwicklung des Handels und Gewerbes, Infrastruktur und Verkehr, sowie Natur und Umwelt mit dem Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen der Gemeinde. Positiv an der jungen Mannschaft der Bürgerliste, die die Mehrheit im Hüttlinger Gemeinderat stellt, werde allgemein die Vielfältigkeit der einzelnen Gemeinderäte gesehen, wobei jeder für ein Sachgebiet steht.

Dies wurde auch im weiteren Vortragsverlauf deutlich, als jeder einzelne Gemeinderat eine Kurzdarstellung einzelner Gemeindeschwerpunkte gab, welche Einstellung die Bürgerliste dazu habe und wie man sich die weitere Arbeit vorstelle. In Sachen Werkrealschule werde man am Ball bleiben und mit Neuler einen guten Kompromiss suchen und finden, kündigte Sabine Rathgeb an. Andere interessante Themen waren das neue Kinderhaus in den Kocherwiesen, das Baugebiet Brühl und die Erstellung eines Breitflächenkatasters, sowie die Entwicklung der Teilorte, die man mit Radwegen noch besser anbinden wolle.

Hüttlingen wird überdurchschnittlich von den negativen Emissionen des Verkehrs getroffen, ständiger Schwerlastverkehr, Straßen- und mögliche Brückenschäden, Abgase und Lärm werden ständig beklagt. Insbesondere die Anbindung des Gewerbegebietes an die Westumgehung sei schlecht, was eine weitere Auffahrt im Bereich Goldshöfe zusammen mit der Stadt Aalen unumgänglich macht. Im Bereich erneuerbare Energien fordert die Bürgerliste mit Nachdruck ein richtungsweisendes Hüttlinger Projekt, ähnlich wie das im Bereich Naturschutz mit dem Naturfreibad und dem Kocher schon verwirklicht ist.

 

Zum Abschluss der abendfüllenden Veranstaltung mit vielen Anregungen seitens der Anwesenden stellte Jochen Jubelt die Homepage der Bürgerliste vor, wo man die Bevölkerung nicht nur informieren, sondern in die Diskussion von laufenden Gemeindevorhaben aber auch in Anregungen neuer Ziele mit einbinden wolle. Jung und Alt in Hüttlingen zusammenzuführen, müsse ein wichtiges Anliegen einer erfolgreichen Gemeindepolitik sein, meinte ein Diskussionsteilnehmer. 

 

 

 

19.09.2009 Bekanntmachung

Neuigkeiten aus der letzten Fraktionssitzung, Ämter für die nächsten 5 Jahre :

Fraktionsvorstand : Heidi Borbély

stellvertretender Fraktionsvorstand : Josef Kowatsch

Kassenwart : Generos Jörg

 

Außerdem dürfen wir stolz mitteilen, dass Heidi Borbély, ab sofort, stellvertretende Bürgermeisterin der Gemeinde Hüttlingen ist.

 

10.09.2009 Bürgerliste verabschiedet 5 verdiente Gemeinderäte

Eine große Anzahl an Besuchern konnte Heidi Borbély, unsere Fraktionsvorsitzende am 10. September im Gasthaus „Adler“ begrüßen. Es gelte jetzt in der neuen Periode die gute und erfolgreiche Arbeit fortzusetzen. Am bisherigen Erfolg haben diejenigen mitgewirkt, die heute verabschiedet werden, meinte sie. Die Fraktionsvorsitzende begann den Reigen mit den drei fünfjährigen Gemeinderäten, die alle aus beruflichen Gründen aufhören, ihr Vortrag wurde visuell durch eine PC-präsentation von Herbert Wanner und Uwe Kling unterstützt.  

1)   Adlerwirt Tobias Bolsinger hat sich als Vertreter der Jugend und des Sports eingebracht, sowie als Fachmann des Fremdenverkehrs und des Gaststättengewerbes.

 

Man hätte ihn als den jüngsten Gemeinderat fünf bereits fünfjähriger Erfahrung gerne behalten.

2)   Zu Thomas Faul meinte Heidi: Du hast Dich im Gemeinderat sehr engagiert, vor allem wenn es um Rechts- oder Finanzfragen ging. Du hast alle Vorhaben auch von der rechtlichen Seite beleuchtet und Dir die Mühe gemacht of t lange Abhandlungen durchzuarbeiten und uns die rechtliche Seite darzulegen. Du warst zu jeder Zeit voll engagiert.

 

3) Zu Hans Steinacker: Du warst für uns in den vergangenen 5 Jahren ein sehr wichtiger Mann als Fachmann für alle Baufragen und Vertreter Der Freiwilligen Feuerwehr im Gremium. 
Deine Fachkenntnisse waren für uns bei Entscheidungen bezüglich Bauhof, Feuerwehr,.
Pflege des Sportplatzes, Anlage von Plätzen und Grünanlagen sowie Anschaffung von
Geräten von großem Vorteil für unsere Meinungsbildung.

 

4) Franz Dollansky: Seit fast 15 Jahren bist Du im Gemeinderat. Du bist der gewählte Vertreter unseres Teilorts Niederalfingen und als dieser Vertreter hast Du Dich auch vehement für die Belange Deiner „Niederalfinger Bürger“ eingesetzt. Nichts was es in Niederalfingen zu beanstanden und zu verbessern gab, ist Dir entgangen und die Niederalfinger Bürger haben Dir viel zu verdanken. Besonders der Hochwasserschutz
war Dir immer ein großes Anliegen.
Mit Argusaugen hast Du jede Baumaßnahme in Niederalfingen verfolgt und hast gleich jede Unregelmäßigkeit beanstandet, genauso wie in Hüttlingen.
Ein großes Anliegen war Dir, dass mit den Mitteln unserer Bürger
pfleglich umgegangen wird.
Für Dich war es immer selbstverständlich, dass Eltern für ihre Kinder da sind und nicht bei
jeder Gelegenheit Hilfen der Gemeinde oder des Staates einfordern.
Aber auch als Organisator von Ausflügen und Besichtigungen hast Du Dich bestens
bewährt. 

 

5) Hans Deeg,   20 Jahre           

Lieber Hans, von Anfang an hast Du Dich mit großem Selbstbewusstsein für die Belange der Bürger
eingesetzt. Du warst immer einer, der die Richtung der Bürgerliste mit angegeben und geprägt hat. Während Deiner Zeit als Gemeinderat wurde sehr viel bewegt:

Renovierung und Erweiterung der Alemannenschule
Bau von Rückhaltebecken
Bau des Kindergartens St. Martin
und Renovierung verschiedener anderer Kindergärten.
Umbau Feuerwehrgerätehaus
Erweiterung und Renovierung der Limeshalle/Bürgersaal
Kocherrenaturierung
Bau des Naturerlebnisbad
Ausbau und Förderung des kulturellen Angebots.
Bau des Nordic Fitness Parks u. Skulpturenwegs
Ortskernsanierung mit Bau des Pflegeheims
Planung und Baubeginn des Kinderhauses „Arche Noah“
Erschließung vieler neuer Baugebiet z.B. Wasserstall, Heiligenwiesen, Törleswiesen. Usw.

 

Nach Rücktritt unseres langjährigen Vorsitzenden der Bürgerliste, Willi Jörg, bist Du seit 1999 bis jetzt unser 1. Vorsitzender. 1999 wurdest Du auch zum Stellvertretenden Bürgermeister gewählt.
Diese Wahl stand außer Frage, denn seit der Wahl 1999 wurdest Du mit der höchsten
Stimmenzahl in den Gemeinderat gewählt. Deine Aufgaben als Fraktionsvorsitzender und Stellvertretender Bürgermeister hast Du stets souverän gemeistert. Die größte Herausforderung während Deines Amts als Stellvertretender Bürgermeister war die Wahl des Bürgermeisters Günter Ensle im Jan. 2002. Aber auch diese Herausforderung hast Du brillant gemeistert. Unter Deiner Regie waren die Gemeinderatswahlen 1999 und 2004 für die Bürgerliste sehr erfolgreich. Viele Anträge wurden unter Deiner Leitung gestellt und auch umgesetzt, wie

-Bau des Nordic Fitnesparks
- der Antrag auf Erweiterung der Kochersanierung im Baugebiet Törleswiesen mit
Naturerlebnispfad nach Plänen des Büro Geiz gestellt.

Auch in kameradschaftlicher Hinsicht warst Du für die Bürgerliste immer ein Zugpferd. Viele Weihnachtsfeiern und Events z.B. Bergwerksbesichtigung usw. hast Du organisiert. Vor allem aber die von Die organisierten Ausflüge waren ein Hit.
Meist hast Du in diesen Fällen - um Kosten zu sparen – noch den Bus gefahren. Zur Feier Deines 60. Geburtstags im Februar 2006 hatten wir bereits Einladungen erhalten als uns im Januar 2006 die Nachricht von Deiner Krankheit überraschte.
Wir waren uns sicher, dass Du es mit Deiner Kraft schaffen wirst, wieder ganz gesund
zu werden. Seit dieser Zeit habe ich Dich als Vorsitzende der Bürgerliste vertreten, dies in der Hoffung,
dass Du wieder ganz genesen wirst.

Im Namen der Bürgerliste und sicher auch im Namen aller Bürgerinnen und Bürger Hüttlingens - die Dich immer mit großer Mehrheit gewählt haben - 
möchten wir Dir für Dein Engagement und Deine Arbeit während Deiner 20-Jährigen
Tätigkeit als Gemeinderat und Deine Arbeit in der Bürgerliste danken. 

 

Generos Jörg, Ehrung für 20 Jahre aktives Gemeinderatsmitglied

Nun aber zu Dir. Bei Dir freuen wir uns, dass Du heute „noch nicht“ verabschiedet wirst. Trotz 20 Jahren Gemeinderat hast Du – mit Deiner langjährigen Erfahrung -
Dich nochmals bereiterklärt für den Gemeinderat zu kandidieren. Für uns war es sehr wichtig, neben jungen, dynamischen Kandidaten mit neuen Ideen, auch einen erfahrenen Kandidaten dabeizuhaben. Zusammen mit Hans Deeg bist Du seit 20 Jahren engagierter Gemeinderat. Bis heute hast Du den Anschluss zur Jugend nicht verloren. Mach weiter so. 

 

 

 

 

  

  

 

 

  

31.07.2009 alljährliche Kocherwanderung

Auch dieses Jahr fand wieder unsere beliebte Kocherwanderung statt. Bis zu 60 Kinder hatten jede Menge Spaß zusammen mit den Eltern und den Mitgliedern der Bürgerliste. Für die Sicherheit der Kinder war somit gesorgt. Auch die Pflanzen- und Tierwelt unserer schönen Heimat wurde wieder interessant vorgestellt. Ein tolles Erlebnis für Jung und Alt ! Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr und hoffen wieder auf rege Teilnahme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

07.06.2009 Gemeinderatswahlen

Stolz dürfen wir mitteilen, Heidi Borbély hat es geschafft. Sie wird Hüttlingens Interessen im Kreistag vertreten. 

GRATULATION !!!

Die Bürgerliste möchte sich bei den Hüttlinger Bürger ganz herzlich für die Teilnahme und das spitzen Wahlergebnis bedanken. Es war eine anstrengende und stressige Zeit für alle Kandidaten. Aber vor allem war es ein wunderbarer Zeitabschnitt unseres Lebens, den wir wohl nie vergessen werden. Die Ergebnisse sprechen wohl für sich.

Stimmen für die Bürgerliste insgesamt : 21.445

                                             aus Hüttlingen : 17.355                                   VIELEN

                                     aus Niederalfingen : 1.737                                     DANK !!!

                                                 aus Sulzdorf : 1.233

                                              aus Seitsberg : 1.120

 

Stimmzahl der einzelnen Kandidaten :

Heidi Borbély : 2.850                                      Georg Fürst : 1.120                             

Generos Jörg : 2.008                                     Markus Fürst : 800

Josef Kowatsch : 1.892                                  Burkhard Deeg : 906

Viktor Rettenmaier : 1.789                             Christian Nill : 836

Sabine Rathgeb: 1.298                                   Dorothea Hand-Wiedmann : 746

Uwe Kling : 1.208                                            Özen Sarikurt : 684

Herbert Wanner : 1.035                                  Jochen Jubelt : 626

Markus Raab : 975                                          Steffen Schroda : 502

Werner Gerstenmaier : 937

Eduard Rup : 1.233  

Die Entscheidung ist getroffen. Hüttlingen hat gewählt. Die Bürgerliste fuhr ein phänomenales Wahlergebnis ein. Selbst die Kandidaten, welche es nicht in den Gemeinderat schafften, hatten spitzen Ergebnisse. Solch ein gutes Gesamtergebnis gab es bisher in der Geschichte der Bürgerliste Hüttlingen noch nicht. Wir bedanken uns vielmals bei allen unseren Unterstützern. Nun wollen wir die Arbeit angehen und die gesetzten Erwartung umsetzen. Für ein starkes Hüttlingen, denn Zukunft braucht Herkunft.

Hier noch einige Bilder während der Wahlkampfphase :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

29.Mai 2009 Gasthof Adler

Am Freitag den 29. Mai trafen sich die Kandidaten der Bürgerliste und einige Interessierte um 19 Uhr vor dem TSV Vereinsheim. Der Vorstand erleuterte den Anwesenden Pläne und Anliegen des Vereins. Auch bereits abgeschlossene Projekte kamen nochmal zur Sprache. Anschließend spazierte man gemeinsam zur Landschaftsgärtnerei von Herrn Oskar Bieg. Nach dem Empfang auf dem Werksgelände erklärte Herr Bieg den Aufbau und die Struktur seines Betriebs. Hierbei kamen auch Themen wie Gewerbegebiet in Hüttlingen oder die Lage der mittelständischen Gärtnereinen zur Sprache. Gegen 20 Uhr versammelten sich die Kandidaten im Gasthaus Adler, wobei schnell klar wurde, dass großes, politisches Interesse in der Bevölkerung besteht. Wie es an der Teilnehmerzahl abzulesen war. Nach einer Kandidatenvorstellung mit neuester Technik, wurde die Zeit genutzt und eine öffentliche Diskussion entbrannte. Sehr viele Themen wurden heiß diskutiert, wie etwa die Bindung von zukunftsorientierten Unternehmen an Hüttlingen. Das von der Bürgerliste geplante Technologiezentrum wurde erleutert, aber auch Themen aus der Vergangenheit Hüttlingens oder das ungeklärte Thema "Brühl" wurden angesprochen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

                              

 

 

 

 

16.Mai 2009 Edeka Miller

Die Bürgerliste war mit ihrem Infostand zwischen 9 Uhr und 12 Uhr präsent und zeigte sich der Bürgerschaft an diesem strahlenden Samstag vor dem Edekamarkt "Miller". Wir hoffen, einiges Interesse geweckt zu haben. Wir freuen uns auf Sie beim nächsten Infostand. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

10.Mai 2009 Sulzdorf 

Auch Sulzdorf ist ein schöner Teilort mit seinen 250 Bewohnern. Die Bürgerliste informierte sich am Sonntag, den 10. Mai in einem einstündigen Rundgang über die gestalterischen Dorfelemente wie Kapellensanierung, Dorfmitte, Neubaugebiet und Dorfweiher. Und als Besonderheit das in regelmäßigen Abständen stattfindende Deutschlandtreffen der Sulzdorfgemeinden. So erfuhr man, dass unsere Teilgemeinde bei der letzten Sulzdorfolympiade in Kaisheim haushoher Sieger wurde.  Bei der Aussprache mit den Bürgern im "Josef" kam als "heißes Eisen" die vom MSC angedachte  Motocross-Strecke beim Halmesbuck hinzu, für die man allerdings keine Realisierung sah, auch weil der anwesende Eigentümer der in Frage kommenden Grundstücke die Strecke rundherum ablehnte. 

 

 

 

 

 

08.05.2009 Rundgang in Niederalfingen, anschließend Kandidatenvorstellung und Diskussionsrunde. 

 

Die Bürgerliste stellt sich den Herausforderungen vor Ort. Dazu gehört auch der Besuch in den Teilorten, denn hier liegen die Visitenkarten und Marksteine, wenn ein Auswärtiger auf den Hauptort zufährt.

 

 

 

 

Es geht aber nicht nur um ein homogenes Ensemble, das den Besucher empfangen soll, sondern vor allem um die Sorgen und Anliegen der Bewohner. So war das Traditonsgasthaus "Falken" nicht nur voll mit interessierten Bürgern, sondern eine Fülle von Anregungen und Meinungen empfing die 18 Kandidaten der Bürgerliste. Themen waren das Naturerlebnisbad, der Parkplatz, die Erweiterungen rund ums Bad, Erholung im hinteren Tal und Probleme mit den vielen Besuchern, sowie das neue Baugebiet. Die Kandidaten hatten zuvor in einem kurzem Statement die Gelegenheit, sich persönlich mit ihren Zielen vorzustellen. Dabei versprach die Fraktionsvorsitzende Heidi Borbély auch Einzelprobleme sehr ernst zu nehmen, schließlich erhalten wir als Wählervereinigung unseren Auftag aus der Bevölkerung und wir sind unabhängig. Unser Konzept setzt auch weiterhin auf Niederalfingen als Aushängeschild und auf den "Sanften" Tourismus im Schlierbachtal. Hüttlingen, ein Ort zum Wohlfühlen beginnt dort, wo die Burg ins schöne Kochertal grüßt.

Bürgerliste tut was für die Kinder

Immer am 1. Ferienfreitag Ende Juli führt die Bürgerliste die die Erlebniswanderung im Kocher durch. Eine Stunde lang herrscht ein reges Treiben von Kindern und ihren Eltern in und am Kocher, viele Schaulustige begleiten die Kocherbegehung an der Gartenstraße entlang. Doch nicht nur die Gaudi steht im Vordergrund. An ausgewählten Haltepunkten werden die Elemente des Wassererlebnisses ausführlich erklärt, die verschiedenen Abschnitte der ökologischen Kochersanierung dargestellt und durchwandert. Nebenbei gibt es noch Informationen zur Gewässergüte und eine Erklärung der Kleintierwelt unter den Steinen unter dem Motto "Was kreucht und fleucht" so in unserem Heimatgewässer. Mit dieser Aktion will die Bürgerliste den Kindern und Jugendlichen die Heimat näher bringen und nebenbei die Elemente des Natur- und Umweltschutzes praxisnah erleben lassen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Top
Bürgerliste Hüttlingen 2014